{"id":32,"date":"2008-07-08T09:51:35","date_gmt":"2008-07-08T07:51:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.factx.de\/w\/?page_id=32"},"modified":"2018-05-09T15:12:07","modified_gmt":"2018-05-09T13:12:07","slug":"services-produkte-preisforschung-pricing","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.factx.de\/w\/services-produkte-preisforschung-pricing\/","title":{"rendered":"Preisforschung \/ Pricing"},"content":{"rendered":"<h1>Preisforschung \/ Pricing<\/h1>\n<p>Unsere Preisforschung bzw. die jeweilige Pricing-Studie untersucht den Einfluss des Preises auf die wahrgenommene Attraktivit\u00e4t des Produktes oder der Dienstleistung. Ziel ist es zu ermitteln, welcher Preis bzw. welche Preisspanne optimal ist.<\/p>\n<p><strong>Ihre Fragen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Welchen Preis erwarten Kunden?<\/li>\n<li>Wie werden unterschiedliche Preise bewertet?<\/li>\n<li>Wie hoch ist die Preisbereitschaft?<\/li>\n<li>Wie hoch ist die Preiselastizit\u00e4t?<\/li>\n<li>Welche Schwellenpreise m\u00fcssen beachtet werden?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss oder Nutzenwert hat der Preis im Vergleich zu anderen Produktmerkmalen auf die wahrgenommene Attraktivit\u00e4t?<\/li>\n<li>Welcher Preis oder welche Preisspanne ist optimal?<\/li>\n<li>Welche Preis-Absatz-Funktion kann berechnet werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Unsere Tools<\/h1>\n<p>Ausgehend von den jeweiligen Fragestellungen und unter Einbeziehung des Marktumfelds empfehlen wir die geeigneten Methoden bzw. den passenden Methodenmix.<\/p>\n<p>Die Marktforschung unterscheidet direkte oder indirekte Preistests. Bei direkten Verfahren (z.B. <a href=\"https:\/\/www.factx.de\/w\/tools-methoden-price-sensitivity-meter-psm\/\">Van Westendorp \/ PSM<\/a> oder Gabor Granger) werden den Probanden die Preise unmittelbar zur Beurteilung vorgelegt. Diese Verfahren eignen sich insbesondere f\u00fcr schnelle und erste Preisfindungen.<\/p>\n<p>Indirekte Preistests (Conjoint Analysen) messen die Bedeutung oder den Nutzenwert des Preises bei der Kaufentscheidung unter Einbeziehung weiterer Produktmerkmale. Bei indirekten Preistests k\u00f6nnen auch Wettbewerberprodukte in die Untersuchung miteinbezogen werden.<\/p>\n<p><strong>Direkte Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Das <strong>Price Sensitivity Meter<\/strong> (PSM) von Van Westendorp ist ein einfach zu implementierendes Verfahren zur Analyse von akzeptierten Preisspannen und des optimalen Preises. Es eignet sich insbesondere f\u00fcr Produkt- oder Konzepttests, bei denen erste Preiseinsch\u00e4tzungen in der Produktentwicklungsphase ermittelt werden sollen. Vier einfache Fragen reichen zur Datenerhebung aus:<\/p>\n<ul>\n<li>Welcher Preis ist zu teuer?<\/li>\n<li>Welcher Preis ist zu billig, so dass Sie Zweifel an der Qualit\u00e4t h\u00e4tten?<\/li>\n<li>Welcher Preis ist teuer, aber gerade noch akzeptabel?<\/li>\n<li>Welcher Preis ist g\u00fcnstig bzw. angemessen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus den so erhobenen Daten lassen sich in der Analyse folgende <strong>Preisgrenzen <\/strong>und<strong> Preispunkte <\/strong>berechnen:<\/p>\n<p><strong>Niedrig-Preisgrenze<\/strong>: Unterhalb dieser Preisgrenze ist der Anteil an Konsumenten, die diesen Preis als \u201ezu billig\u201c einsch\u00e4tzen, h\u00f6her als der Anteil, die den Preis als \u201enicht g\u00fcnstig\u201c erachten. Ein Preis unterhalb der Grenze weckt Zweifel an der Qualit\u00e4t des Produktes und wird verst\u00e4rkt vom Kauf abhalten.<\/p>\n<p><strong>Hoch-Preisgrenze<\/strong>: Oberhalb dieser Preisgrenze ist der Anteil an Konsumenten, die diesen Preis als \u201ezu teuer\u201c einsch\u00e4tzen, h\u00f6her als der Anteil, die den Preis als \u201enicht teuer\u201c erachten. Ein Preis oberhalb der Grenze wird verst\u00e4rkt wegen des zu hohen Preises vom Kauf abhalten.<\/p>\n<p><strong>Indifferenter Preis: <\/strong>Bei diesem Preis sind die Anteile der G\u00e4ste, die diesen Preis als g\u00fcnstig oder als gerade noch akzeptabel ansehen, gleich. Dieser Preis entspricht dem erwarteten Marktpreis in dieser Produktkategorie.<\/p>\n<p><strong>Optimaler Preis: <\/strong>Hier sind die Anteile der G\u00e4ste, die das Produkt als zu teuer oder zu billig empfinden, gleich. Bei diesem Preis ist die h\u00f6chste Kaufbereitschaft zu erwarten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1928 size-800\" src=\"https:\/\/www.factx.de\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PSM-Grafik-800x465.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"465\"><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <strong>Gabor Granger Verfahren<\/strong> ist ebenfalls einfach umzusetzen und eignet sich durch gest\u00fctzte Preisabfragen zur Analyse des Zusammenhangs von Preis und Absatz zum Beispiel bei geplanten Preiserh\u00f6hungen.<\/p>\n<p>Die Kaufbereitschaft der Konsumenten wird hier f\u00fcr vordefinierte und \u00e4quidistante Preispunkten ermittelt. F\u00fcr jeden Preispunkt k\u00f6nnen die Erhebungsdaten kumuliert und in eine Preis-Absatzfunktion \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>In der Regel wird die Kaufbereitschaft bei den einzelnen Befragten f\u00fcr mehrere Preispunkte abgefragt. Um die Beeinflussung durch vorangegangene Preispunkte zu reduzieren, werden die Preispunkte randomisiert vorgegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide direkte Verfahren haben den Nachteil, das Wettbewerbsumfeld nicht einbeziehen zu k\u00f6nnen. Zudem ist die Gefahr von taktischen Antworten der Probanden eher hoch, da die Zielsetzung der Befragung leicht erkannt werden kann. Zweifelloser Vorteil der Verfahren ist die einfache und kosteng\u00fcnstige Umsetzung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1984\" src=\"https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF.jpg\" alt=\"\" width=\"624\" height=\"392\" srcset=\"https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF-200x126.jpg 200w, https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF-320x202.jpg 320w, https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF-400x251.jpg 400w, https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF-600x377.jpg 600w, https:\/\/www.factx.de\/w\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/PAF.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/p>\n<p><strong>Indirekte Verfahren<\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Conjoint-Analyse<\/strong> ist ein indirektes statistisches Verfahren, mit deren Hilfe Produkte oder Dienstleistungen sehr komplex und realit\u00e4tsnah bewertet werden k\u00f6nnen. Der Begriff Conjoint setzt sich aus CONsidered JOINTly (\u201eganzheitlich betrachtet\u201c) zusammen. Seit ihrer Entwicklung in den 70er Jahren ist die Conjoint-Analyse zu einer der am h\u00e4ufigsten eingesetzten Methoden in der Marktforschung geworden.<\/p>\n<p>Ziel der Conjoint-Analyse ist es zu untersuchen, welche Merkmals- bzw. Eigenschaftskombinationen ein Produkt haben muss, um vom Kunden bevorzugt zu werden und somit die h\u00f6chst m\u00f6gliche Kauf- und Preisbereitschaft auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Conjoint-Analyse k\u00f6nnen mehrere Produktmerkmale mit jeweils unterschiedlichen Auspr\u00e4gungen (z.B. Preisstufen oder Packungsgr\u00f6\u00dfen) kombiniert werden, ohne dass diese isoliert oder einzeln bewertet werden m\u00fcssen. Der Proband ist aufgefordert, sich bei jeder dargebotenen Konstellation f\u00fcr das bevorzugte Produkt zu entscheiden. Die \u201einnere Verrechnung\u201c der einzelnen Merkmale oder Eigenschaften in dieser Entscheidungssituation entspricht in hohem Ma\u00dfe dem tats\u00e4chlichen Bewertungsprozess in einer realen Kaufsituation.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Preisforschung \/ Pricing Unsere Preisforschung bzw. die jeweilige Pricing-Studie untersucht den Einfluss des Preises auf die wahrgenommene Attraktivit\u00e4t des Produktes oder der Dienstleistung. Ziel ist es zu ermitteln, welcher Preis bzw. welche Preisspanne optimal ist. Ihre Fragen Welchen Preis erwarten Kunden? Wie werden unterschiedliche Preise bewertet? Wie hoch ist die Preisbereitschaft? 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